Fachtagung
28. und 29. Mai 2018

Personalvertretungsrecht 2018

Das Personalvertretungsrecht in der Praxis. Probleme - Erfahrungen - Rechtsentwicklungen

Fachtagung für Personalräte, Personalratsmitglieder, Personalverantwortliche, Dienstellenleiter/innen, Personaldezernenten, Personalreferenten
299,00 Euro
Teilnahmegebühr bis 29.04.2018

Ab dem 30.04.2018 gilt eine Teilnahmegebühr von 399,00 Euro.

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Personalratsarbeit unterliegt einem ständigen Wandel. Um die Beteiligungsrechte rechtssicher und kompetent
ausüben zu können, benötigen die Personalvertretungen rechtlich fundierte Kenntnisse. Einerseits sollen
und müssen sie die Interessen der Tarifbeschäftigten und der Beamten gegenüber der Dienststelle vertreten.
Andererseits lassen sich viele Probleme einfacher und konfliktfreier im partnerschaftlichen Miteinander zwischen
Personalvertretung und Dienststellenleitung lösen. Doch wo ist die Grenze dieser oft „informellen Partnerschaft“?
Im Rahmen unserer diesjährigen Fachtagung vermitteln erfahrene Experten das nötige Wissen und geben
Antworten auf diese Fragen. Die Vorträge sollen die Teilnehmer/innen zu einer intensiven fachlichen Diskussion
anregen.
Am zweiten Tagungstag besteht die Möglichkeit, eines von zwei parallelen Fachforen zu besuchen und in den
intensiven Erfahrungsaustausch mit den anderen Teilnehmern zu treten. Ein Fachforum richtet sich speziell an
die Mitglieder der Personalvertretungen von Jobcentern, um deren spezifische Fragen zu erörtern.
Das Team des Kommunalen Bildungswerks e. V. freut sich, Sie auf der Fachtagung begrüßen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Andreas Urbich

Montag, 28. Mai 2018
10:00 Uhr
Eröffnung und Begrüßung
Herr Dr. Andreas Urbich
10:15 Uhr
Aktuelle Rechtsprechung zum Personalvertretungsrecht
Herr Dirk Lechtermann
Anfragen und Diskussion zum Vortrag
12:00 Uhr
Mittagspause
13:00 Uhr
Grenzen und Möglichkeiten informeller Absprachen zwischen Personalvertretung und Dienststelle
Herr Marcel Schütz
Anfragen und Diskussion zum Vortrag
14:15
Kommunikationspause
14:45 Uhr
Die neue EU- Datenschutzgrundverordnung und ihre Auswirkungen auf die Arbeit der Personalvertretung
Herr Friedrich-Wilhelm Heumann
Anfragen und Diskussion zum Vortrag
Für Interessenten
ab 16:00 Uhr
Beginn des Rahmenprogramms
20:00 Uhr
Arbeitsessen
Dienstag, 29. Mai 2018
Fachforum 1: Personalvertretungsrecht für Personalräte in Jobcentern (gE)
09:00 Uhr
Das Spannungsverhältnis zwischen Personalrat, Trägerversammlung und den einzelnen Trägern
Herr Friedrich-Wilhelm Heumann
Anfragen und Diskussion zum Vortrag
10:30 Uhr
Kommunikationspause
11:00 Uhr
Aktuelles zum Beurteilungsverfahren mit Berücksichtigung der personalvertretungsrechtlichen Befugnisse in den Jobcentern
Herr Dirk Lenders
Anfragen und Diskussion zum Vortrag
gegen 13:00 Uhr
Ende der Tagung
Anschließend Arbeitsessen
Fachforum 2: Personalvertretungsrecht für Personalräte außerhalb von Jobcentern
09:00 Uhr
Bindungswirkung einer dienslichen Weisung bei fehlerhafter Personalratsbeteiligung
Herr Dr. Magnus Bergmann
Anfragen und Diskussion zum Vortrag
10:30 Uhr
Kommunikationspause
11:00 Uhr
BEM-Prozesskette - Einflussmöglichkeiten und Herausforderungen für die Personalvertretungen
Frau Kerstin Magnussen
Anfragen und Diskussion zum Vortrag
gegen 13:00 Uhr
Ende der Tagung
Anschließend Arbeitsessen

Inhalte der Vorträge

Aktuelles aus der Rechtsprechung zum Personalvertretungsrecht

Herr Dirk Lechtermann
Die Zusammenarbeit von Personalrat und Dienststelle wird nicht allein durch das jeweils einschlägige Personalvertretungsgesetz bestimmt. Wesentlichen Einfluss hat vielmehr auch die Rechtsprechung der besonderen personalvertretungsrechtlichen Spruchkörper bei den Verwaltungsgerichten. Der Referent stellt anschaulich die neusten, für die Praxis bedeutsamen personalvertretungsrechtlichen Entscheidungen vor und erläutert diese mit Blick auf deren Auswirkungen für die tägliche Arbeit in der Dienststelle. Im Sinne der Aktualität werden die Schwerpunkte des Vortrags erst kurzfristig festgelegt.

Grenzen und Möglichkeiten informeller Absprachen zwischen Personalvertretung und Dienststelle

Herr Marcel Schütz
Hinsichtlich der Gestaltung ihrer Zusammenarbeit wird das Verhältnis von Personalvertretung und Dienststelle durch die Gesetzgebung umfassend geregelt. Doch wie in anderen Bereichen kann der juristische Rahmen nicht alle Situationen und auch Eigenarten des Arbeitsalltags vollständig erfassen. Was nicht eindeutig gesetzlich bestimmt ist, bleibt deshalb nicht ohne jede Ordnung. Im Rahmen der soziologischen Betrachtung von Verwaltungen wird diesbezüglich von „informaler Organisation bzw. Ordnung“ gesprochen. „Informale Ordnungen“ entstehen gewissermaßen inmitten der bestehenden, d. h. der schon entschiedenen Organisation. Aus ihnen gehen Netzwerke hervor, es kommt zu verschieden Taktiken und zuweilen zur Bildung von Koalitionen zwischen Stellen und Personen. Dabei treten Regelabweichungen auf, die möglich werden, weil bisher noch nicht alles entschieden ist oder auch nicht entschieden werden kann bzw. soll. In diesem Vortrag werden fünf besonders prägnante Ansätze informaler Beschreibung von Verwaltungsabläufen vorgestellt. Insbesondere geht es dabei um den Blick auf die Zusammenarbeit von Personalvertretung und Dienststelle und die Frage, welchen Erkenntnisgewinn eine informale Beschreibung für den Verwaltungsalltag bieten kann. Was sind die praktischen Folgen und wo liegen Grenzen informaler Abläufe?
Schwerpukte des Vortrags
  • Informale Verwaltung
  • Mikropolitik
  • Netzwerke
  • Nützliche Regelabweichung im Personalrat

Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung und ihre Auswirkungen auf die Arbeit der Personalvertretungen

Herr Friedrich-Wilhelm Heumann
Nach mehrjährigen Verhandlungen haben der Rat der EU und das Europaparlament im April 2016 die Datenschutz-Grundverordnung verabschiedet. Obgleich es sich um eine EU-Verordnung handelt, die normalerweise keiner Umsetzung in nationales Recht bedarf, durfte diese Verordnung durch den deutschen Gesetzgeber an nationale Vorgaben angepasst werden. Der Bund hat daraufhin das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) geändert. Die Änderungen treten am 25.5.2018 in Kraft. Erstmals wird jetzt in § 26 BDSG neuer Fassung der Arbeitnehmerdatenschutz umfassend geregelt und dabei um die Datenverarbeitung und den Austausch von Daten mit den Personalvertretungen erweitert. Explizit wird der Datenschutz zur Ausübung oder Erfüllung von Tarifverträgen oder Dienstvereinbarungen geregelt. Die datenschutzrechtlichen Bestimmungen werden überdies erstmals in Bezug zur Tätigkeit der Personal- und Betriebsräte gebracht. Einschlägige Vorschriften der Landesdatenschutzgesetze gelten weiter, weil der Bund nicht den Datenschutz auf der Länderebene regeln darf. Ob die Länder ihre Datenschutzgesetze in puncto Arbeitnehmerdatenschutz ebenfalls modernisieren, wird ebenfalls Gegenstand der Betrachtungen sein. Schließlich beschäftigt sich der Vortrag mit der Überprüfung, ob personalvertretungsrechtliche Vorschriften durch das neue BDSG anders interpretiert werden müssen.

Das Spannungsverhältnis zwischen Personalrat, Trägerversammlung und einzelnen Trägern

Herr Friedrich-Wilhelm Heumann
Die Kompetenzen der Organe in den gemeinsamen Einrichtungen (Jobcenter) sind gesetzlich geregelt. Die Trägerversammlung stützt sich hauptsächlich auf § 44c Abs. 2 SGB II, die Geschäftsführung auf § 44d Abs. 4 SGB II. Den einzelnen Trägern kommt in den gemeinsamen Einrichtungen keine Organstellung zu. Gleichwohl ist in der Praxis häufig zu beobachten, dass sie sich auf vielfältige Art und Weise in das operative Geschäft einzubringen trachten. Die Personalvertretungen argwöhnen nicht zu Unrecht, dass dadurch ihre Arbeit erheblich erschwert wird und dass die gesetzlich aufgezeigten Wege ihrer Beteiligung vielfach auf eine Art und Weise vorbestimmt werden, die sie nicht durchschauen können. Es wird deshalb dargelegt, welche Grenzen der Gesetzgeber den Organen auferlegt hat und wie sich die Personalvertretungen gegen eine ungebetene Einflussnahme seitens der Träger wehren können.
Schwerpunkte des Vortrags
  • Zuständigkeiten laut Gesetz
  • Grenzen der Einflussnahme der Träger
  • Grundlose Ablehnung von Dienstvereinbarungen durch die Trägerversammlung

Aktuelles zum Beurteilungsverfahren mit Berücksichtigung der personalvertretungsrechtlichen Befugnisse in den Jobcentern (gE)

Herr Dirk Lenders
Die dienstliche Beurteilung ist eine wichtige Grundlage für Personalauswahlverfahren, zur Förderung der Personalentwicklung oder zur Entgeltdifferenzierung. Im Beurteilungswesen hat sich eine bunte Vielfalt an Konzepten und Systemen entwickelt. In diesem Vortrag lernen die Personalräte aus den Jobcentern (gE) das breite Feld der dienstlichen Beurteilung
Schwerpunkte des Vortrags
  • Inwieweit können Beurteilungssysteme der BA oder der kommunalen Träger für Jobcenter-interne personelle Maßnahmen Verwendung finden?
  • Ist ein eigenes Beurteilungsverfahren innerhalb der Jobcenter möglich?
  • Gestaltungsmöglichkeiten des Personalrats aus Anlass des Aufstellens von Beurteilungsrichtlinien
  • Kriterien für ein rechtssicheres Beurteilungssystem
  • Individuelle Anfechtbarkeit einer Beurteilung
  • Überblick über die aktuelle Rechtsprechung zum Beurteilungsverfahren, insbesondere des Bundesverwaltungsgerichts und der Oberverwaltungsgerichte

Bindungswirkung einer dienstlichen Weisung bei fehlerhafter Personalratsbeteiligung

Herr Dr. Bergmann
Muss der Mitarbeiter alles tun, was ihm der Arbeitgeber aufträgt? Was, wenn die Weisung gegen die Vereinbarungen aus dem Arbeitsvertrag verstößt und wie wirkt sich das aus, wenn der Personalrat hätte zustimmen müssen, dies aber nicht getan hat? Zur Sicherheit umsetzen, was der Arbeitgeber sagt oder Mut zum Risiko und sich verweigern? All dies sind beispielhafte Fragen, denen der Referent im Rahmen seines Vortrags nachgehen wird. Dabei wird er seine Erfahrungen aus der Praxis als Fachanwalt für Arbeitsrecht und Wirtschaftsmediator einfließen lassen.
Schwerpunkte des Vortrags
  • Einordnung des personalvertretungsrechtlichen Zustimmungserfordenisses
  • Fehlerhafte Personalratsbeteiligung
  • Befolgen einer dienstlichen Anordnung ohne Mitbestimmung der Personalvertretung
  • Befolgen einer dienstlichen Anordnung ohne Mitbestimmung der Personalvertretung
  • Heilung durch spätere Durchführung des Mitbestimmungsverfahrens?

Die BEM-Prozesskette – Einflussmöglichkeiten und Herausforderungen für die Personalvertretung

Frau Kertsin Magnussen
Bei der Umsetzung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) kommt den verantwortlichen Akteuren - und somit auch der Personalvertretung - eine besondere Rolle zu. Insbesondere fehlendes Vertrauen in das BEM-Verfahren, Rechtsunsicherheit, unklare Krankheitsbilder, Ängste und Widerstände stellen für die eingebundenen Partner hinsichtlich der Sensibilisierung und professionellen Gestaltung des BEM-Verfahrens eine besondere Herausforderung dar. Das BEMS-Verfahren sollte daher praxisorientiert gestaltet sein. Hierzu ist ein vertrauensvolles und gut strukturiertes, rechtskonformes Verfahren (BEM-Prozesskette) im Zusammenspiel Dienststelle, BEM-Team, Personalvertretung, Führungskräfte und betroffene Beschäftigte unerlässlich. Idealerweise wird der Ablauf durch eine Dienstvereinbarung untermauert. Im Vortrag wird auf die Besonderheiten des BEM aus der Sicht der Personalvertretung und seiner Möglichkeiten zum Auf- und Ausbau strukturierter BEMProzesse und Zuständigkeiten eingegangen. Ziel ist es, die Handlungsfähigkeit und -kompetenz der Personalvertretung im BEM-Verfahren zu stärken und Möglichkeiten der aktiven Mitgestaltung und ggfs. Intervention aufzuzeigen.
Schwerpunkte des Vortrags
  • Stellschrauben der Personalvertretung zum Aufbau und zur Umsetzung eines strukturierten BEMVerfahrens
  • Mitbestimmungsrechte und Einbindung der Akteure der betrieblichen Mitbestimmung
  • Rollenverständnis und Verantwortung der Personalvertretung für eine ordnungsgemäße Durchführung des BEMS
  • Verantwortung von Dienststelle, BEM-Team (Integrationsteam), Führungskräften und Beschäftigten im Kontext des BEMS
  • Vorgehen zur Einführung und Etablierung einer BEM-Prozesskette
  • Stolpersteine und Herausforderungen zur Einführung einer BEM-Dienstvereinbarung
  • Die Personalvertretung im Rahmen vertrauensbildender Maßnahmen und sein situatives angemessenes Vorgehen im BEM-Verfahren
  • Datenschutzrechtliche Aspekte im BEM-Verfahren (insbesondere Schweigepflicht, Aktenführung, Informations- und Beteiligungsrechte, Besonderheiten zu personenbezogene Daten) und Handlungsmöglichkeiten der Personalvertretung

Referenten

Herr Lechtermann

Dirk Lechtermann ist Vorsitzender Richter am OVG NRW in Münster und leitet seit mehreren Jahren die dortigen Fachsenate für Personalvertretungssachen. Er ist Mitautor von Kommentaren zum Personalvertretungsrecht (Cecior u.a., Personalvertretungsrecht NRW) und zum Beamtenrecht (Schütz/Maiwald, Beamtenrecht).

Herr Marcel Schütz

Marcel Schütz ist Lehrbeauftragter an der Universität Oldenburg. Als Organisationsforscher lehrt er Betriebswirtschaft an der Northern Business School Hamburg und Soziologie an der Universität Bielefeld. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Organisationsforschung (Verwaltungen und Unternehmen) und der soziologischen Theorie. Er war daneben im betrieblichen Personalmanagement tätig. In der Lehre befasst er sich derzeit mit soziologischen Aspekten des Arbeitsrechts und des Personalwesens

Herr Friedrich-Wilhelm Heumann

Friedrich-Wilhelm Heumann studierte in Saarbrücken und Heidelberg Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. 1980 legte er in Heidelberg das erste juristische Staatsexamen ab. Nach dem Ende der Referendarzeit, die ihn zeitweise auch zum Verwaltungsgerichtshof des Landes Baden-Württemberg führte, folgte 1982 die zweite juristische Staatsprüfung. Danach ließ er sich als Rechtsanwalt nieder und arbeitet seitdem in den Bereichen Arbeits- und Sozialrecht.

Herr Dirk Lenders

Dirk Lenders studierte in Passau und in Bonn Rechtswissenschaften und ist selbstständiger Rechtsanwalt in St. Augustin. Er hat sich auf den Bereich des öffentlichen Dienstrechts, also des Beamten- und Tarifrechts sowie des Mitbestimmungsrechts spezialisiert. Weiterhin ist er Autor mehrerer Werke zum öffentlichen Dienstrecht, so zum Dienstrecht des Bundes, zum Beamtenstatusgesetz, zum Postpersonalrechtsgesetz und zum Landespersonalvertretungsgesetz Hessen sowie Nordrhein-Westfalen. Zum Kirchlichen Mitarbeitervertretungsgesetz sowie zum Recht der Personalräte in den Jobcentern nach dem SGB II verfasste Herr Lenders ebenfalls mehrere Werke. Weiterhin ist er seit Jahren bundesweit Referent zu den oben genannten Themenbereichen.

Herr Dr. Magnus Bergmann

Dr. Magnus Bergmann ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht. Im Jahre 2000 promovierte er zum Dr. jur. und lernte das Anwaltsgeschäft in einer Großkanzlei in Essen und Düsseldorf, bevor er sich 2005 bereits als Fachanwalt für Arbeitsrecht selbständig machte. Mittlerweile leitet er ein Arbeitsrechtsteam. Dr. Bergmann berät und vertritt mit seinem Team Behörden und Bundesministerien bei der Umsetzung von Änderungsprozessen. Dabei agiert er deutschlandweit. Er hat bereits zahlreiche Personalräte bei der Ausgründung von AöR beraten oder bei (geplanten) Privatisierungen. Dr. Bergmann hat bereits zahlreiche innerbetriebliche Streitigkeiten durch vermittelnde Tätigkeiten geschlichtet, so dass gerichtliche Auseinandersetzungen vermieden werden konnten.

Frau Kerstin Magnussen

Kerstin Magnussen ist seit 2010 als Beraterin und Trainerin und Unternehmerin „Beratung und Personal“ freiberuflich tätig. Sie weist eine mehr als fünfundzwanzigjährige Praxiserfahrung in der Personalarbeit mit langjähriger Verwaltungs- und Führungserfahrung auf, die sie in verschiedenen öffentlichen Institutionen gesammelt hat. Daneben war sie in verantwortlicher Rolle als Projektleitung für Personal- und Organisationsprojekte verantwortlich und bringt diese Kompetenz und Praxiserfahrung in ihrer Beratungstätigkeit (Projektsteuerung) und Trainertätigkeit gezielt auf unterschiedlichen Verwaltungsebenen ein. Zugleich ist Frau Magnussen seit Jahren aktiv in die Konzeption zum Kompaktkurs „Personalentwickler“ des Kommunalen Bildungswerks e. V. sowie als Dozentin eingebunden und engagiert sich im „IHK-Prüfungsausschuss Personalfachkauffrau“. Frau Magnussen arbeitet an verschiedenen Publikationen/ Veröffentlichungen zur Gestaltung der Personal- und Organisationsarbeit im Öffentlichen Sektor mit. Daneben ist sie als Vortragsrednerin tätig. Sie hat Betriebswirtschaft studiert und neben der Qualifizierung zur Verwaltungswirtin (2. Angestelltenprüfung) und zur Personalfachkauffrau die Zertifizierung zur Projektmanagementfachfrau erlangt.

Frau Kathrin Schiersner

Kathrin Schiersner (Moderatorin) ist HPR-Vorsitzende im Ministerium des Innern und für Kommunales und freigestellt. Sie verfügt über eine bald zwanzigjährige Erfahrung in der Personalverwaltung, die sie in verschiedenen Bereichen der brandenburgischen Ministerialverwaltung erworben hat. Parallel zu ihrer Tätigkeit als Leiterin der Geschäftsstelle der Projektgruppe für Verwaltungsoptimierung war sie Vorsitzende im örtlichen Personalrat der Staatskanzlei, bevor sie 2003 in das dortige Personalreferat wechselte. Bis zu ihrer Versetzung in das Tarifrechtsreferats im Finanzministerium Ende 2007 oblag ihr die Sachbearbeitung sowohl für den Arbeitnehmer- als auch dem Beamtenbereich. Ferner gehörte die Überleitung vom BAT-O auf den TV-L zu ihren Aufgaben. Im Tarifrechtsreferat war sie zuständig für Auslegungsfragen zum (neuen) Tarifrecht und zum Versorgungsrecht der Länder, um eine landesweit einheitliche Handhabung in gleichgelagerten Fällen sicherzustellen.

Rahmenprogramm

Praxis trifft Politik. Besuch des Bundeskanzleramtes Praxis trifft Politik. Besuch des Bundeskanzleramtes
Das spektakuläre Gebäudeensemble des neuen Bundeskanzleramtes wurde von den Berliner Architekten Axel Schultes und Charlotte Frank in Kanzler Helmut Kohls Amtszeit (1982–1998) entworfen. Es ist eines der imposantesten Bauwerke im neu entstandenen Regierungsviertel. Die gläsernen Fassaden des Bundeskanzleramtes vermitteln vor allem eines – Transparenz. Die Führung gibt Einblicke in die Architektur des Gebäudes, vermittelt Informationen zu den spezifischen Besonderheiten des Gebäudes und unterschiedlichen Bestimmungen der Räumlichkeiten.
Dokumentationszentrum "Topographie des Terrors"
Auf dem Gelände der „Topographie des Terrors”, neben dem Martin-Gropius-Bau und unweit des Potsdamer Platzes, befanden sich von 1933 bis 1945 die wichtigsten Zentralen des nationalsozialistischen Terrors: das Geheime Staatspolizeiamt mit eigenem „Hausgefängnis”, die Reichsführung-SS, der Sicherheitsdienst (SD) der SS und während des Zweiten Weltkriegs auch das Reichssicherheitshauptamt. Vor der Führung haben die Teilnehmer die Möglichkeit, die Ausstellung zu besichtigen. Abfahrt 17:15 Uhr vom ABACUS Hotel. Die Führung beginnt 18:00 Uhr und dauert ca. 1 Stunde. Die Rückfahrt zum Hotel erfolgt um 19:15 Uhr.
Vergangenheit und Gegenwart: Führung durch das Berliner Rathaus
Das zwischen Fernsehturm und Spree gelegene Rote Rathaus ist der Sitz des Berliner Senats sowie des Regierenden Bürgermeisters von Berlin. Seinen Namen verdankt das Rathaus den für die Fassadengestaltung verwendeten rötlichen Klinkersteinen. Vorbild für diese rote Umkleidung waren die Bauwerke der norditalienischen Hochrenaissance. Während der einstündigen Führung mit 12 Stationen, besichtigen Sie das Foyer und die Vorhalle, den Wappensaal, Festsaal, Säulensaal, Senatssitzungssaal, Louise-Schroeder-Saal und das Amtszimmer des Regierenden Bürgermeisters. Sie erfahren mehr über die Entstehungsgeschichte des Rathauses, die Zerstörung sowie den Wiederaufbau und wie das Rathaus zu DDR Zeiten genutzt worden ist sowie welchen Stellenwert dieser in Berlins Mitte darstellt(e).

Aussteller und Medienpartner

GfOP
Die GfOP Neumann & Partner mbH ist ein inhabergeführtes Unternehmen mit Sitz in Michendorf bei Potsdam. Seit dem Jahr 1986 entwickelt die GfOP mit der Produktfamilie KOMMBOSS® Softwarelösungen, die speziell auf die Anforderungen der Öffentlichen Verwaltung zugeschnitten sind. KOMMBOSS® ist ein datenschutzzertifiziertes Fachverfahren, das die behördlichen Personal- und Organisationsprozesse unterstützt. Durch den modularen Aufbau ist das Verfahren KOMMBOSS® individuell an die Bedürfnisse der einzelnen öffentlichen Verwaltungen anpassbar. Durch den ausschließlichen behördlichen Fokus sind die gesetzlichen und tariflichen Besonderheiten bereits im Standard umgesetzt. Sich verändernde rechtliche Rahmenbedingungen werden stets zeitnah realisiert.
Erich Schmidt Verlag
Der Erich Schmidt Verlag zählt zu den führenden Fachverlagen im deutschen Sprachraum. 1924 gegründet, publiziert das Berliner Unternehmen heute crossmedial Fachinformationen in den Bereichen Recht, Wirtschaft, Steuern, Arbeitsschutz und Philologie. Mehr als 2.300 Titel umfasst das aktuelle Gesamtprogramm, davon etwa 400 in Form von Datenbanken, Zeitschriften, eJournals, Loseblattwerken und CD-ROMs. Neben Fachmedien für die Berufspraxis erscheinen im ESV zudem vielfältige Angebote für Forschung und Lehre. Unternehmen und Verwaltungen unterstützt der Verlag darüber hinaus mit bedarfsgerecht zugeschnittenen Content-Paketen.
rehm Verlag
Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH Die Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH – HJR gehört zur Mediengruppe des Süd-deutschen Verlages und zählt zu den führenden Anbietern von Fachmedien in Deutschland. Zusammen mit den Tochtergesellschaften C.F. Müller GmbH, DATAKONTEXT GmbH und ecomed-Storck GmbH liegen die Schwerpunkte des Angebots in den Bereichen öffentliche Verwaltung, juristische Ausbildung, Rechtspraxis, Entgeltabrechnung und Datenschutz. Die Buchreihe PÖS „Personalmanagement im Öffentlichen Sektor“ greift die aktuellen Er-kenntnisse der Wissenschaft rund um Human Ressources auf und überträgt diese auf die Personalarbeit im öffentlichen Dienst. Webbasierte Nachschlagewerke und Fachportale, zum Beispiel zum TVöD oder zum Personalvertretungsrecht, unterstützen die Praktiker und Personalexperten zudem in ihrer täglichen Arbeit. Ihr Start in das Expertennetz für Fach- und Führungskräfte

Tagungsort

Abacus Tierpark Hotel Berlin
Franz-Mett-Str. 3-9
D-10319 Berlin
Tel. +49 (0) 30 - 51 62
Fax +49 (0) 30 - 51 62 - 400
Website Abacus Tierpark Hotel

Tagung in Bild und Ton

Tagungsorganisation

Seminare zum Thema

Diese Zusammenstellung enthält 20 Veranstaltungen.

Mobbing

01
Mobbing - erkennen, verstehen, gegensteuern
21.06.2018
07.06.2019
Berlin
Berlin

Personalvertretungsrecht - gesetzliche Grundlagen, Rechtsprechung, Konfliktmanagement

02
Personalvertretungsrecht in der Praxis - gesetzliche Grundlagen, neue Rechtsprechung, Konfliktmanagement
09.10.2018
23.09.2019
Berlin
Berlin

Rechtsschutz im Beamtenrecht, Arbeitsrecht, Konkurrentenklage

03
Rechtsschutz im Arbeits- und Beamtenrecht: die Behörde vor dem Arbeitsgericht. Besondere Verfahren: die Konkurrentenklage
14.05. - 15.05.2018
08.04. - 09.04.2019
14.10. - 15.10.2019
Berlin
Berlin
Berlin

TVöD - Leistungsorientierte Bezahlung

04
TVöD - Leistungs- und erfolgsorientierte Bezahlung (Leistungsentgelt) - (wie) funktioniert sie?
11.12. - 12.12.2018
12.02. - 13.02.2019
Berlin
Berlin

Beamtenrecht: Versorgungsausgleich, Beamtenversorgung

05
Versorgungsausgleich in der Beamtenversorgung. Von der Auskunftserteilung an das Familiengericht bis zur Kürzung der Versorgungsbezüge
23.04. - 24.04.2018
10.10. - 11.10.2018
08.05. - 09.05.2019
Berlin
Berlin
Berlin

Elterngeld - Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz

06
Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz in der praktischen Anwendung - Voraussetzungen und Wirkungen der Elternzeit
07.05.2018
28.11.2018
14.05.2019
Berlin
Berlin
Berlin

Beamtenrecht: Beamtenversorgungsgesetz, Ruhensvorschriften, Anrechnungsvorschriften

07
Versorgungsbezüge - die Ruhens- und Anrechnungsvorschriften im Beamtenversorgungsgesetz
16.05.2018
08.10.2018
06.05.2019
Düsseldorf
Berlin
Berlin

Ausbildung - Tarifrecht, TVAöD, Berufsbildungsgesetz, Ausbilder

08
Berufsbildungs- und Tarifrecht für Ausbilder im öffentlichen Dienst
14.06. - 15.06.2018
12.09. - 13.09.2019
Berlin
Berlin

Arbeitszeitrecht im öffentlichen Dienst

09
Arbeitszeitrecht im öffentlichen Dienst
18.06.2018
05.12.2018
27.05.2019
Berlin
Hamburg
Berlin

Dienstvereinbarungen

10
Die Gestaltung von Dienstvereinbarungen
03.05.2018
07.11.2018
13.05.2019
Berlin
Fulda
Berlin

TV-L/TVöD - Festsetzung der Beschäftigungszeit

11
Festsetzung der Beschäftigungszeit nach TVöD/TV L
23.05.2018
11.12.2018
22.05.2019
Berlin
Berlin
Berlin

Personalvertretungsrecht- Rechtsprechung, Mittbestimmung, Personalratsarbeit

12
Das Personalvertretungsrecht in der Praxis - Rechtsprechung, strittige Fragen, das verwaltungsgerichtliche Verfahren, Auswirkungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG)
14.11.2018
25.11.2019
Berlin
Berlin

Personalvertretungsrecht - Mitbestimmung Personalrat

13
Beteiligungsrechte (Information, Mitbestimmung, Mitwirkung) des Personalrats
12.07. - 13.07.2018
03.12. - 04.12.2018
Berlin
Berlin

Überlastungsanzeige

14
Überlastungsanzeige im öffentlichen Dienst - Voraussetzungen, Rechtsgrundlagen und Folgen
17.09.2018
03.06.2019
Berlin
Berlin

Niedersachsen - Beamtenrecht Vom aktiven Dienst in den Ruhestand

15
Vom aktiven Dienst in den Ruhestand - rechtliche Grundlagen im Niedersächsischen Beamtengesetz
24.10.2018
23.10.2019
Hannover
Hannover

Personalräte in Jobcentern - aktuelle Streitfragen, Rechtsprechung, Lösungsansätze

16
Das Personalvertretungsrecht in der Praxis der Jobcenter - aktuelle Streitfragen, Rechtsprechung, Lösungsansätze. Ein Seminar für Personalräte
08.05. - 09.05.2019
Berlin

Mediation Konfliktmanagement Kommunikationstechniken

17
Mediation - modernes Konfliktmanagement in der öffentlichen Verwaltung
04.06. - 05.06.2018
03.12. - 04.12.2018
03.06. - 04.06.2019
25.11. - 26.11.2019
Hamburg
Hamburg
Hamburg
Hamburg

Beamtenrecht: Öffentliches Dienstrecht, EU-Rechtsprechung

18
Systematische Einführung in das öffentliche Dienstrecht - Schwerpunkte in der Rechtsprechung, aktuelle Fragen, Einfluss des Rechts der Europäischen Union
18.06. - 19.06.2018
19.08. - 20.08.2019
Berlin
Berlin

Bühnenarbeitsrecht, NV-Bühne, Bühnentarifrecht

19
Normalvertrag (NV) Bühne - Systematische Einführung in das Bühnenarbeitsrecht
08.10. - 09.10.2018
10.10. - 11.10.2019
Berlin
Berlin

Modul 8: Zusammenarbeit der Personalabteilung mit der Behördenführung und PE- Konzept

20
Modulare Fortbildung für Personalentwickler - Modul 8: Zusammenarbeit der Personalabteilung mit der Behördenführung und Personalvertretung sowie die Entwicklung eines Personalentwicklungskonzepts
08.11. - 09.11.2018
14.11. - 15.11.2019
Berlin
Berlin
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